Der kaukasische Kreidekreis

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A & B / Freier Verkauf
Spieldauer
2 Stunden 20 Minuten
inkl. Pause

Inszenierung

Regie
Peter Bause
Ausstattung
Horst Vogelgesang
Musik
Paul Dessau

Es spielen

Sänger Arkadi
& Dorfrichter Azdak
Peter Bause
Grusche
Shantia Ullmann
Simon Chachava
Martin Krah
Sowie in weiteren Rollen
Hellena Büttner
Thomas Martin
Michael Mienert
Henning Karge
Barbara Krabbe
Martin Reese
Simon Pawlowsky
Rolf Kindermann
Knopf-Akkordeon
Clemens Winter
11 Schauspieler spielen
die 70 Rollen

Der Sänger Arkadi erzählt, dass nach einem Staatsstreich gegen den Grossfürsten der reiche Gouverneur Abaschwili hingerichtet wurde. Seine Frau kann den Wirren der Revolution entkommen, indem sie hastig ihre kostbaren Kleider zusammenpackt und fl ieht. Ihren kleinen Sohn Michel lässt die selbstsüchtige Frau jedoch im Palast zurück. Die einfache, gutmütige Magd Grusche Vachnadze nimmt sich nach erstem Zögern des Kindes an. Da auf den Nachkommen des verhassten Gouverneurs ein hohes Kopfgeld ausgesetzt ist, fl ieht sie mit dem Kind in die kaukasischen Berge, wo sie bei ihrem Bruder Unterschlupf fi ndet. Um Michel durch ein «Papier mit Stempel» zu legitimieren, heiratet Grusche den vermeintlich todkranken Bauern Jussup, obgleich sie schon mit dem Soldaten Simon verlobt ist. Als die Nachricht über das Kriegsende eintrifft, erweist sich der Sterbenskranke als kerngesund und besteht auf die Erfüllung der ehelichen Pfl ichten. Zudem kommt die Gouverneurswitwe und fordert ihren Sohn zurück, um ihr Erbe zu sichern. Es kommt zum heftigen Streit zwischen den beiden Frauen und der Fall wird Azdak, dem schlauen, lebensnahen Dorfschreiber vorgetragen. Mit Hilfe eines dem salomonischen Urteil ähnlichen Tricks will der «Armeleuterichter» die wahre Mutter erkennen: Michel wird in einen Kreidekreis gestellt. Beide Frauen sollen einen Arm greifen und das Kind zu sich ziehen. Grusche lässt zweimal los. Azdak wird somit klar, dass der Magd Michels Wohlergehen wichtiger ist als sein Besitz. Er spricht ihr das Kind zu. Die Glückliche kann schliesslich auch ihren Simon heiraten, da Azdak sie von Jussup durch eine Schnellscheidung befreit. Und die Moral der Geschichte resümiert der Sänger Arkadi:

«Nehmt zur Kenntnis die Meinung der Alten:/
Dass da gehören soll, was da ist, denen, die
für es gut sind, also/ Die Kinder den Mütterlichen,
damit sie gedeihen/ […] / Und das Tal
den Bewässerern, damit es Frucht bringt.»

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