Brennende Geduld

Premiere Oktober 2016
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Informationen

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A&B / Freier Verkauf
Spieldauer
2 Stunden inkl. Pause

Inszenierung

Regie
Jordi Vilardaga
Bühne und Technik
Hana Bienz
Kostüme
Judith Kolb
Licht
Martin Burkhardt
Dramaturgie
Marie-Louise Michel

Es spielen

Rachel Matter
Antonio da Silva
u.a.

«Brennende Geduld» ist eine Hommage an einen der berühmtesten lateinamerikanischen Dichter, Pablo Neruda, und an das einfache Volk, das auch unter schweren Bedingungen ein sinnfrohes Leben zu führen vermag. Ein Stück über Freundschaft und Liebe, über Poe- sie und Leidenschaft, über Freiheit und Politik.

Antonio Skármeta hat mit seinem Roman dem Schwung und der Stimmung der 1970er Jahre des letzten Jahrhunderts – kurz vor der Wahl Allendes zum Präsidenten Chiles – ein wunderbares Denkmal gesetzt.

Die Geschichte spielt zwischen 1969 und 1973 in einem kleinen Ort an der chilenischen Küste. Sowohl die Gefühlswelt Nerudas, der sich noch als Mann von über 60 Jahren für die emo- tionalen Nöte eines Briefträgers interessiert, sich als Präsidentschaftskandidat aufstellen lässt und dann als Botschafter seines Landes nach Paris geht, als auch die Gefühle jenes jungen Briefträgers Mario, der als Verliebter sprachlos wird und später selbst zu dichten beginnt, werden in einfachen, eindringlichen Bildern erzählt.

Der Stil wechselt zwischen humorvoll-umgangssprachlichem Volkston und poetisch- symbolischen Überhöhungen. Als aus Paris ein langer Tonbandbrief mit der Bitte von Neruda kommt, für ihn die geliebten heimatlichen Töne einzufangen: das Wehen des Windes, das Läuten der Glocken vor seinem Haus und das Geräusch des Meeres, erfüllt Mario diesen Wunsch und fügt das Schreien seines Babys hinzu.

Über Chile ziehen dunkle Wolken auf. Präsident Allende wird ermordet. Neruda kehrt schwer krank zurück. Der Sterbende wird in seinem Haus vom Militär bewacht. Auch Mario wird aus dem Glück seiner jungen Ehe herausgerissen. Aber nicht Verzwei ung prägt den Schluss, sondern die Hoffnung auf den Sieg der demokratischen Kräfte.

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