Lieben und Töten – Das kurze Leben des Heinrich von Kleist

Junges Schauspiel Ensemble München
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Spieldauer
2 Std. 30 Min. inkl. Pause

Inszenierung

Regie
Michael Stacheder
Bühne
Mark Späth
Kostüme
Gretl Kautzsch
Licht
Stefan Bettinger
Dramaturgie
Karoline Wernicke

Es spielen

Heinrich von Kleist
Thomas Trüschler
Ulrike von Kleist,
seine Halbschwester
Ulrike Dostal
Johann Wolfgang
Goethe
Erhard Hennig
Louise Wieland,
seine Schwester,
Henriette Vogel
Marlen Poebing
Christiane Vulpius,
Das Mädeli, Stuben-
mädchen Kleists in
Thun, Eine Wirtin
Nina Bernreuther
Der Tod, Zschokke,
Zimmerwirt,
Besucher bei
Wieland, von
Köckeritz, Ernst
von Pfuel,
Ein Schneider,
Prinz von Homburg
Robert Ludewig
Geßner, Wieland,
Riemer, Sekretär
von Goethe, Rühle
von Lilienstern
Sergeant
Joachim Assfalg

Unterm Sternenhimmel herrscht eine glückselige Ruhe, eine Seelenruhe, die der Dichter Heinrich von Kleist auf Erden nicht fand. Das Leben erschien ihm als Schlachtfeld. Den eigenen Tod feierte er als Hochzeit. Allein Anerkennung, Ruhm und Ehre wollte er noch für sich und seine Familie erstreiten. Vor 200 Jahren nahm er sich am Wannsee das Leben. Die Autorin und Dramaturgin Jutta Schubert hat ein Stück um den glück-losen Extremisten der Poesie und des Lebens geschrieben.

Unterm Sternenhimmel beginnt Kleist, von den Ketten des Armeedienstes befreit, mit nichts als zwei Koffern, seinen besinnungslosen, selbstzerstörerischen Kampf um die höchste Dichterehre. Er liest den Selbstmord Werthers und beginnt dann fieberhaft zu schreiben. Seine gesamte Kraft verwendet er darauf, Goethe den Lorbeerkranz von der Stirn zu reissen, um sich selbst und seine Familie damit zu krönen. Kleists atemloses und kompromissloses Ringen um dieses höchste Ziel verdichtet die Autorin zu traumhaften Szenen, in denen sich Fiktion und historische Wirklichkeit aufs Schönste verschwistern. So darf Kleist zum Beispiel sein grosses Vorbild Goethe tatsächlich treffen und sich einmal gemeinsam mit seiner Penthesilea den Glanz und Schmutz von der Seele husten.

Die Umbruchzeit der Napoleonischen Kriege, die Weimarer Klassik wird lebendig und zahlreiche Figuren aus Kleists Leben bevölkern die Bühne. Allein mit sieben Schauspielern entwirft Regisseur und Leiter des Jungen Schauspiel Ensembles München Michael Stacheder dieses traumtänzerische Kaleidoskop aus literarischen und historischen Motiven.

 

Radio DRS1 – wortort_20110602-Kleist-in-Thun-1.mp3

Flyer LIEBEN UND TÖTEN

 

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