Der Spieler

Theater Rigiblick Zürich und Euro-Studio Landgraf. Eine Stern–Theater-Produktion
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Informationen

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A & B / Freier Verkauf
Spieldauer
75 Min. ohne Pause

Inszenierung

Fassung, Regie
Volker Hesse
Übersetzung aus dem Russischen
Svetlana Geier
Ausstattung
Tina Carstens
Lichtkonzept
Regina Meier

Es spielen

Charlotte Schwab
Daniel Rohr
Bettina Boller

«Rien ne vas plus» sind die Worte des Croupiers im verführerischen Spiel am Roulette-Tisch, die jedes Spielerherz höher schlagen lassen. Der Moment, in dem die kreisende Kugel in ein Zahlenkästchen fällt, entscheidet über Haben oder Sein, über Alles oder Nichts. Wie sein Protagonist Alexej war der grosse russische Dichter Dostojewskij selbst der Magie des Spiels erlegen und hatte ein Vermögen in den Kasinos von Baden- Baden, Bad Homburg und Wiesbaden verloren, als er seinen Roman «Der Spieler» 1866 in knapp drei Wochen atemlos niederschrieb. Auch war Dostojewskij wie sein literarisches Alter Ego Alexej in eine unglückliche Liebesaffäre verstrickt, so dass sein ganzer Schmerz in den Roman – in die Welt der Spielsüchtigen und die abgründigen Liebeskämpfe zwischen Alexej und seiner Geliebten Polina – einfloss.

Volker Hesse hat für diese auf der Neuübersetzung von Svetlana Geier basierenden Dramatisierung ein völlig neues Konzept entwickelt: Mit nur zwei Schauspielern, einer Violinistin und fünf metergrossen Puppen setzt er Dostojewskijs Figuren in Szene: ein expressiv-rasantes Spiel um Liebe und Geld, Hoffnung und Absturz, voller Poesie und Leidenschaft.

Inhalt: Alexej Iwanowitsch arbeitet als Hauslehrer der Familie eines russischen Generals in Wiesbaden. Er ist heimlich verliebt in Polina, die Stieftochter des Generals. Den General plagen jedoch arge Geldsorgen, er hofft auf den baldigen Tod seiner Tante Babuschka, die aber unversehens auftaucht. Das Spielkasino von «Roulettenburg» zieht Babuschka und Alexej gleichermassen in den Bann. Zunächst will Aleksej nur seine ruinöse Finanzsituation verbessern, aber bald erliegt er gänzlich der Magie des Roulettes. Als ihm Polina schliesslich ihre Liebe gesteht, kann er den eingeschlagenen Weg nicht mehr verlassen. Er verliert seine Geliebte, der schmerzlich bewusst wird, dass sie gegen die «Poesie des Spiels» machtlos ist…

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