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	<title>theatergemeinde &#124; AARAU</title>
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		<title>Ein Kind unserer Zeit</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 14:57:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zg@admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Ich-Erzähler, ein anonym bleibender Soldat, ist die Hauptperson des Romans; geboren wurde er 1917, also kurz vor Ende des ersten Weltkrieges. Seine erste Erinnerung ist der Tod der Mutter. Er ist arbeitslos und zieht wegen ideologischer Differenzen bei seinem Vater, den er verachtet, aus. Nun muss er betteln und ist auf die Wohlfahrt angewiesen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ich-Erzähler, ein anonym bleibender Soldat, ist die Hauptperson des Romans; geboren wurde er 1917, also kurz vor Ende des ersten Weltkrieges. Seine erste Erinnerung ist der Tod der Mutter. Er ist arbeitslos und zieht wegen ideologischer Differenzen bei seinem Vater, den er verachtet, aus. Nun muss er betteln und ist auf die Wohlfahrt angewiesen. Sein Hass auf das gemütliche Leben anderer steigt, und immer mehr identifiziert er sich mit rechts gerichtetem Gedankengut. Er meldet sich freiwillig zur Armee.</p>
<p>Eines Tages sieht der Soldat auf dem Jahrmarkt beim Verzehr eines Eiscremes eine junge Frau und verliebt sich in sie. Seine verschämten Versuche, sich ihr zu nähern, scheitern, was ihn noch härter und empfänglicher für radikale Unnachgiebigkeit macht. Denn er hat keine Gelegenheit, sie kennen zu lernen, weil er als so genannter «Freiwilliger» bei einem blitzartigen Überfall auf ein kleines Land kämpfen muss. Aus seinem Minderwertigkeitsgefühl heraus versagt sich fortan das Denken und Fühlen und liefert sich voll und ganz dem Gehorsam und dem Vaterland aus. «Wir kämpfen für das Gute, für das Volk, für den Frieden».</p>
<p>Doch sein Hauptmann, den er immer verehrt hat, kann mit den vielen Kriegsverbrechen seiner Truppe nicht mehr leben und läuft im Kampf in den Tod. Der Soldat will ihn noch retten, doch dabei wird er am Arm schwer verletzt. Er kommt ins Lazarett und beginnt nachzudenken. Seine Verwundung heilt nicht, im Gegenteil sie wird noch schlimmer. Wehrdienstunfähig kehrt er zu seinem Vater zurück, den er immer nur ausnützt. Die Frau vom Jahrmarkt sitzt inzwischen im Gefängnis, weil sie in der Hoffnungslosigkeit ihr Kind abgetrieben hat, denn die Jahrmarkt-Firma duldet keine schwangeren Angestellten. Als der Soldat auf der Suche nach ihr davon erfährt, steigen sein Hass und seine Zweifel an den Führern und dem Volkskörper. Hasserfüllt ermordet er den Buchhalter der Jahrmarkt-Firma. Zwei Tage später wandert er durch die Nacht und sieht die Unsinnigkeit des Krieges ein, doch eigene Schuld verleugnet er. Schliesslich setzt er sich in einem Park auf eine Bank und erfriert nachts in einem Schneesturm.</p>
<p><a href="http://www.theatergemeinde.ch/wp-content/uploads/2012/01/Stückbeschrieb-Biografien.pdf" target="_blank">Stückbeschrieb &amp; Biografien</a></p>
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		<title>Die lustigen Weiber von Windsor</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 14:56:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Angesiedelt im Bürgermilieu, sind «Die lustigen Weiber von Windsor» der zeitgenössischen englischen Komödientradition verbunden und bieten amüsante Einblicke in das Alltagsleben ebenso wie in die ewigen Themen von Liebe, Eifersucht und ehelicher Treue: Falstaff macht Frau Page und Frau Fluth zugleich Liebesanträge, allerdings nicht aus Leidenschaft, sondern weil er glaubt, so an ihr Geld kommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angesiedelt im Bürgermilieu, sind «Die lustigen Weiber von Windsor» der zeitgenössischen englischen Komödientradition verbunden und bieten amüsante Einblicke in das Alltagsleben ebenso wie in die ewigen Themen von Liebe, Eifersucht und ehelicher Treue: Falstaff macht Frau Page und Frau Fluth zugleich Liebesanträge, allerdings nicht aus Leidenschaft, sondern weil er glaubt, so an ihr Geld kommen zu können. Doch die gewitzten Frauen haben ihn bald durchschaut und beschliessen ihn für seine Vermessenheit ebenso zu bestrafen, wie Frau Fluths Mann für seine Eifersucht. Denn Falstaff hat den Ehemann, ohne es zu ahnen, zum Vertrauten seiner Liebespläne gemacht. Und vielleicht bietet das auch Gelegenheit, dem allzu biederen ehelichen Alltag ein bisschen einzuheizen. So sorgen die beiden Damen dafür, dass Falstaff bei jedem Stelldichein gestört wird. Er muss sich vor dem unvermutet heimkehrenden Gatten unter einem Haufen schmutziger Wäsche verbergen, wird in die Themse geworfen und – als alte Frau verkleidet – ­sogar verprügelt. Schliesslich überreden sie den nach wie vor von seiner Unwiderstehlichkeit überzeugten Falstaff dazu, zu einem weiteren Rendezvous verkleidet bei einer Eiche zu erscheinen. Sie planen, dass ihre als Elfen und Kobolde verkleideten Kinder Falstaff so lange quälen sollen, bis er seine unehrenhaften Absichten zugibt und so zum Gespött in Windsor wird. Ausserdem verfolgen Herr und Frau Page jeder für sich noch einen anderen Plan: denn sie haben für ihre Tochter Anne zwei verschiedene Heiratskandidaten im Auge und hoffen, dass der jeweils von ihnen Favorisierte in dem Maskengetümmel Gelegenheit findet, mit Anne durchzubrennen. Der erste Teil des Planes funktioniert, doch ein verliebtes Mädchen wird nicht so leicht an der Nase herum geführt, wie ein dicker Ritter: Anne weiss genau, wie sie den Mann findet, dem ihr Herz gehört.</p>
<p><a href="http://www.theatergemeinde.ch/wp-content/uploads/2012/01/Flyer-weiber2011.pdf" target="_blank">Flyer _DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR</a></p>
<p><a href="http://www.theatergemeinde.ch/wp-content/uploads/2012/01/Stückbeschrieb.pdf" target="_blank">Stückbeschrieb_Details</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ein Maskenball</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 14:56:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Keine Tickets mehr erhältlich &#8211; Tödliches Schicksal verbindet sich mit sprudelnder Leichtigkeit aus der Tradition der französischen Opéra-comique, Komisches und Tragisches stehen dicht nebeneinander, Licht und Dunkel sind untrennbar miteinander verbunden: Riccardo, gegen den eine Verschwörung im Gange ist, ist in unerfüllter Liebe Amelia, der Frau seines Freundes Renato, zugetan. Sie erwidert seine Gefühle; um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Keine Tickets mehr erhältlich &#8211; </strong><br />
Tödliches Schicksal verbindet sich mit sprudelnder Leichtigkeit aus der Tradition der französischen Opéra-comique, Komisches und Tragisches stehen dicht nebeneinander, Licht und Dunkel sind untrennbar miteinander verbunden: Riccardo, gegen den eine Verschwörung im Gange ist, ist in unerfüllter Liebe Amelia, der Frau seines Freundes Renato, zugetan. Sie erwidert seine Gefühle; um sich jedoch aus dem inneren Widerstreit zwischen der Liebe zu ihrem Ehemann und ihren Gefühlen zu Riccardo zu befreien, erbittet sie von der Wahrsagerin Ulrica ein Mittel. Als Renato eine geheime Liebschaft zwischen Amelia und Riccardo vermutet, schliesst er sich blind vor Eifersucht den Verschwörern an. Auf dem Maskenball, bei dem sich Riccardo für immer von Amelia verabschieden möchte, tötet Renato in Verkennung der wahren Umstände seinen Freund und erfüllt damit Ulricas Prophezeiung.</p>
<p>Die Theaterfahrt steht allen offen. Aus organisatorischen Gründen muss die Buchung für neue Teilnehmende mit der Bestellkarte bis 31. Juli 2011 erfolgen. Gekaufte Karten können nicht zurückgenommen werden. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen beschränkt. Bei zu wenig Anmeldungen wird der Anlass nicht durchgeführt.</p>
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		<title>Die weisse Rose —  Aus den Archiven des Terrors</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 14:54:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der Münchner Studentenkompanie begegnen sich im Jahre 1940 die beiden Medizinstudenten Hans Scholl und Alexander Schmorell. Aus der intensiven und ungewöhnlichen Freundschaft der beiden jungen Männer und ihrer kritischen Einstellung zum herrschenden Regime erwächst der zunächst passive, dann aktive Widerstand gegen den Nationalsozialismus, der unter dem Namen «Die Weisse Rose» berühmt werden sollte. Nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Münchner Studentenkompanie begegnen sich im Jahre 1940 die beiden Medizinstudenten Hans Scholl und Alexander Schmorell. Aus der intensiven und ungewöhnlichen Freundschaft der beiden jungen Männer und ihrer kritischen Einstellung zum herrschenden Regime erwächst der zunächst passive, dann aktive Widerstand gegen den Nationalsozialismus, der unter dem Namen «Die Weisse Rose» berühmt werden sollte. Nach und nach schliessen sich den Aktionen die Freunde Christoph Probst, Willi Graf, Hans’ Schwester Sophie und der Universitätsprofessor Kurt Huber an. Was mit einem getippten Flugblatt begann, wird zu einer gedanklichen Macht, die sich vorgenommen hat, den Nationalsozialismus zu stürzen.</p>
<p>Nach den Flugblatt-Aktionen im Frühsommer 1942, der massenweisen Herstellung und Verbreitung des V. Flugblatts im Januar 1943, dem Schreiben der Parolen an öffentlichen Gebäuden, wird Hans Scholl, zusammen mit seiner Schwester Sophie, am 18. Februar 1943 beim Auslegen des VI. Flugblattes von der Gestapo in der Universität München verhaftet. An diesem 18. Februar 1943, es war ein milder sonniger Vorfrühlingstag, verkündet der Propagandaminister Goebbels im Berliner Sportpalast den «Totalen Krieg». Ein paar Tage später, am 22. Februar 1943, werden Hans und Sophie Scholl, zusammen mit dem Freund Christoph Probst, vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am selben Tag durch das Fallbeil ermordet.</p>
<p>Nach der Verhaftung der Geschwister Scholl wird Alexander Schmorell steckbrieflich gesucht. Alle Fluchtbemühungen scheitern trotz risikoreicher Hilfe aus dem Freundeskreis. Am 24. Februar wird er während eines Bombenangriffes in einem Münchner Luftschutzkeller erkannt und festgenommen.</p>
<p>Das Stück spürt den Beziehungen der Menschen nach, ihren Beweggründen, Befürchtungen und Hoffnungen, ihrer Freundschaft, ihren Widersprüchen, auch ihrem Leichtsinn. Es will die Menschen zeigen, nicht die Helden. Das Stück orientiert sich an den tatsächlichen Begebenhei</p>
<p><strong><a href="http://www.theatergemeinde.ch/wp-content/uploads/2011/11/programmheft-weisse-rose-09.pdf" target="_blank">Programmheft &#8220;Die weisse Rose&#8221;.pdf</a></strong></p>
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		<title>Der Richter und sein Henker &#8211; AUSVERKAUFT!</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 14:53:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[AUSVERKAUFT! Zentrale Figur des erfolgreichsten Kriminal­romans von Friedrich Dürrenmatt ist der kranke Kommissar Bärlach, der vor vielen Jahren eine Wette mit dem Verbrecher Gastmann abschloss. Während Bärlach meinte, dass «die menschliche Unvollkommenheit, die Tatsache, dass wir die Handlungsweise ­anderer nie mit Sicherheit voraussagen ­können, und dass ferner der Zufall, der in alles hineinspielt, der Grund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>AUSVERKAUFT!</strong></p>
<p>Zentrale Figur des erfolgreichsten Kriminal­romans von Friedrich Dürrenmatt ist der kranke Kommissar Bärlach, der vor vielen Jahren eine Wette mit dem Verbrecher Gastmann abschloss. Während Bärlach meinte, dass «die menschliche Unvollkommenheit, die Tatsache, dass wir die Handlungsweise ­anderer nie mit Sicherheit voraussagen ­können, und dass ferner der Zufall, der in alles hineinspielt, der Grund sei, der die meisten Verbrechen zwangsläufig zu Tage fördern müsse», erkannte Gastmann gerade darin die Möglichkeit, ein nicht aufzuklärendes Verbrechen zu begehen. Vor den Augen Bärlachs stiess er einen Unbeteiligten von einer Brücke. Die Polizei ging von Selbstmord aus. Gastmann wurde trotz der Hinweise des Kommissars nicht zur Rechenschaft gezogen und machte eine grosse Gangster-Karriere. Nun sieht Bärlach endlich die Chance, Gastmann nach all den Jahren der vergeblichen Jagd zu überführen. Ein Kollege des Komissars wird in der Nähe des Dorfes Twann ermordet. Der Kommissar meint den Mörder zu kennen, lenkt den Verdacht aber geschickt auf Gastmann. In einem verwirrenden wie raffinierten Spiel lässt Bärlach den eigentlichen Täter zum Henker werden.</p>
<p>«Der Richter und sein Henker» ist einer der berühmtesten Kriminalromane der Literaturgeschichte. Mit ihm etablierte Dürrenmatt, beeinflusst von Friedrich Glausers Wachtmeister Studer, den Typ des älteren, bedächtigen und souverän coolen Ermittlers. Der Roman wurde in unzählige Sprachen übersetzt und hat mittlerweile eine Auflage von über 5 Millionen Exemplaren erreicht. Eine erste filmische Adaption wurde 1957 im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. 1975 verfilmte Maximilian Schell den Stoff in Starbesetzung mit Jon Voight, Martin Ritt, Jacqueline Bisset und Donald Sutherland. Dürrenmatt schrieb am Drehbuch mit und ist in einer Nebenrolle als Schriftsteller zu sehen. Franz Hummel komponierte eine Oper nach dem Roman, die 2008 an der Erfurter Oper uraufgeführt wurde.</p>
<p><strong><a href="http://www.theatergemeinde.ch/wp-content/uploads/2011/12/Stückbeschrieb-Richter-und-sein-Henker.pdf">Stückbeschrieb DER RICHTER UND SEIN HENKER</a></strong></p>
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		<title>Der Gott des Gemetzels</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 14:51:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zg@admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich ist das Schlimmste schon geschehen: Zwei 11-jährige Jungen haben sich geprügelt. Ferdinand hat mit dem Stock ­zugeschlagen, Bruno hat zwei Schneidezähne verloren. So treffen sich die Elternpaare Alain und Annette mit Veronique und Michel bei Kaffee und Kuchen, um in aller Ruhe zu beraten, wie man pädagogisch sinnvoll auf Ferdinand und Bruno einwirken kann, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist das Schlimmste schon geschehen: Zwei 11-jährige Jungen haben sich geprügelt. Ferdinand hat mit dem Stock ­zugeschlagen, Bruno hat zwei Schneidezähne<br />
verloren. So treffen sich die Elternpaare Alain und Annette mit Veronique und Michel bei Kaffee und Kuchen, um in aller Ruhe<br />
zu beraten, wie man pädagogisch sinnvoll auf Ferdinand und Bruno einwirken kann, und um das Schriftstück zur Schadensregulierung für die Versicherung aufzusetzen. Schon<br />
bei der Formulierung entzündet sich der erste Konflikt.</p>
<p>Wer war denn nun eigentlich der Schuldige?<br />
Deutet Ferdinands rabiates Verhalten<br />
nicht auf Eheprobleme zwischen Alain und Annette hin? Und was lässt sich daraus schliessen, dass Michel Knusperinchen, den Hamster seiner Tochter, ausgesetzt hat,<br />
und dass Alain einen Pharmakonzern mit einem gesundheits­gefährdenden Medikament juristisch vertritt? Aus dem Abend, der so überaus freundlich und zivilisiert begonnen hat, entwickelt sich ein Gemetzel, das das der Kinder bei Weitem in den Schatten stellt. Je nach Situation ­eskaliert die Stimmung. Es ergeben sich über­raschende Fronten und Koalitionen, bei denen das eigentliche Ziel des Treffens restlos aus den Augen verloren geht. Am Ende sind alle k.o., ist ein Handy ertränkt, sind zwei Tulpensträusse zerfetzt.</p>
<p>Von pointierten Sticheleien zu Wortgefechten: aus dem geplanten Friedensgipfel wird –<br />
als Leckerbissen für vier Schauspieler und fürs Publikum – eine handfeste Zimmerschlacht. Mit diabolischem Humor und erbarmungsloser Treffsicherheit spiesst Yasmina Reza die moderne bürgerliche Gesellschaft auf. So verbindlich sie sich auch gibt, am Ende behält einer die Oberhand: Der Gott des Gemetzels.</p>
<p>Anfangs Dezember kommt dieses Theaterstück verfilmt von Roman Polanski mit Jodie Foster und Kate Winslet in die Kinos, Originaltitel: CARNAGE.</p>
<p><strong><a href="http://www.theatergemeinde.ch/wp-content/uploads/2011/11/Biographie-der-Schauspieler-Regisseur1.doc" target="_blank">Biographie Regisseur und Schauspieler</a></strong></p>
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		<title>Erfolg als Chance</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 14:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zg@admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Erfolgreich, erfahren, arriviert – und jetzt? Drei gestandene Bühnenprofis kämpfen gegen die verhängnisvolle Versuchung, ihre eigenen Erfolgsrezepte zu wiederholen. Vor allem stellen sie sich die entscheidende Frage: Mit welchem Thema lässt sich ein Publikum stilvoll und abendfüllend unterhalten? Diese Frage wurde früher locker mit einer spritzigen Kombination aus Engagement und Nonchalance beantwortet. Heute findet man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erfolgreich, erfahren, arriviert – und jetzt? Drei gestandene Bühnenprofis kämpfen gegen die verhängnisvolle Versuchung, ihre eigenen Erfolgsrezepte zu wiederholen.<br />
Vor allem stellen sie sich die entscheidende Frage: Mit welchem Thema lässt sich ein Publikum stilvoll und abendfüllend unterhalten? Diese Frage wurde früher locker mit einer spritzigen Kombination aus Engagement und Nonchalance beantwortet.</p>
<p>Heute findet man statt Antworten nur mehr Fragen, wie zum Beispiel: Darf man Pferde nicht nur reiten, sondern auch essen? «Erfolg als Chance» spielt genussvoll mit den fatalen Auswirkungen des Erfolgs auf die Arbeitsmoral und die Innovationskraft – ein trotz tief schürfender Themen überraschend leichtfüssiges Konversationsstück. Und: Wer weiss, vielleicht schaffen es die drei Protagonisten ja, sich die Publikumsgunst zu sichern und so den Abend zu retten, ohne wirklich etwas zu leisten. Eine wahrhaft verlockende Vorstellung&#8230;</p>
<p>Am Fernsehen ist Mike Müller zusammen mit Viktor Giacobbo in der wöchentlichen Late-Night-Show «Giacobbo / Müller –<br />
Late Service public» zu sehen. Patrick Frey ist Schauspieler, Kabarettist, Kunstkritiker, Verleger und Journalist. Daneben verfasse er Theaterstücke und schreibt Drehbücher.</p>
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		<title>Der Seefahrer</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 14:43:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zg@admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein heruntergekommenes Haus an der irischen Küste. Es ist der Weihnachtsabend, dunkel und stürmisch. Eine seltsame Männergruppe versammelt sich zum Pokerspiel. Bier und Whiskey fliessen reichlich. Zur feuchtfröhlichen Runde gehören Sharky, der früher als Fischer und Fahrer gearbeitet hat und sich jetzt um seinen kürzlich erblindeten Bruder Richard kümmern will, Ivan, ein alter Freund des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein heruntergekommenes Haus an der irischen Küste. Es ist der Weihnachtsabend, dunkel und stürmisch. Eine seltsame Männergruppe versammelt sich zum Pokerspiel. Bier und Whiskey fliessen reichlich. Zur feuchtfröhlichen Runde gehören Sharky, der früher als Fischer und Fahrer gearbeitet hat und sich jetzt um seinen kürzlich erblindeten Bruder Richard kümmern will, Ivan, ein alter Freund des Hauses, und Nicky, mit dem Sharky noch eine Rechnung offen hat. Es geht ziemlich derb zu. Nur der mysteriöse Mr. Lockhart, den Nicky in einer Kneipe aufgegabelt hat, bleibt höflich, wachsam und undurchschaubar. Wer ist dieser Fremde im schicken Anzug, der offenbar Gedanken lesen kann und mehr über Sharkys Vergangenheit weiss als irgendeiner seiner Freunde? Lockhart hat zwar keinen Pferdefuss, aber als er das Pokerspiel zu einem Kampf um Sharkys Seele werden lässt, bleiben wenig Zweifel an seiner Identität&#8230;</p>
<p>Was als Weihnachtskomödie beginnt, wird plötzlich zur sehr viel dunkleren Geschichte eines Mannes, der um sein Leben, um seine Erinnerung, jeden falschen Schritt, den er ­getan hat, und letztlich um Erlösung und neue Hoffnung spielt. Aber Conor McPherson wäre nicht der Meister der Geistergeschichten, wenn er uns so einfach davonkommen liesse. Mit allem nötigen Humor ist «Der Seefahrer» nicht einfach nur unterhaltsam, sondern zugleich eine Allegorie über die menschliche Schuld und die eigenen Dämonen. Ein unvergesslicher Abend, an dem alle ihre Karten&#8230; und ihre Seelen&#8230; auf den Tisch legen.</p>
<p>Der Seefahrer gilt bereits als Klassiker und irische Version des &#8220;Faust&#8221;-Stoffes. Die Seefahrt war es auch, die Jürgen Prochnow zum internationalen Durchbruch verholfen hat. 1981 wurde er durch seine Hauptrolle in &#8220;Das Boot&#8221; weltbekannt. Seither wirkte er auch in zahlreichen Hollywood-Filmen.</p>
<p><strong><a title="Programmheft DER SEEFAHRER" href="http://www.theatergemeinde.ch/wp-content/uploads/2011/10/Programmheft-DER-SEEFAHRER.pdf" target="_blank">Programmheft DER SEEFAHRER</a></strong></p>
<p><a title="Über den Autor Conor McPherson" href="http://www.theatergemeinde.ch/wp-content/uploads/2011/10/Conor-McPherson-Autor.docx" target="_blank"><strong>Über den Autor Conor McPherson</strong></a></p>
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		<title>Roses Geheimnis</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 08:20:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zg@admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Als «ein überraschendes, berührendes und sehr unterhaltsames Stück» kündigte der Manhattan Theatre Club den neuen Theatercoup des Broadwayautors Neil Simon an. Mit bewundernswürdiger Leichtigkeit entführt der Theaterzauberer ein begeistertes Publikum Abend für Abend in eine aussergewöhnliche Liebesgeschichte, in der nicht immer alles so ist, wie es scheint. Das prominente Vorbild für seine Schriftstellerfiguren Rose und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als «ein überraschendes, berührendes und sehr unterhaltsames Stück» kündigte der Manhattan Theatre Club den neuen Theatercoup des Broadwayautors Neil Simon an. Mit bewundernswürdiger Leichtigkeit entführt der Theaterzauberer ein begeistertes Publikum Abend für Abend in eine aussergewöhnliche Liebesgeschichte, in der nicht immer alles so ist, wie es scheint.</p>
<p>Das prominente Vorbild für seine Schriftstellerfiguren Rose und Walsh ist die stürmische Beziehung der international bekannten amerikanischen Autorin Lillian Hellman (Die kleinen Füchse) mit dem Schöpfer des modernen Kriminalromans Dashiell Hammett (Der Malteser Falke).</p>
<p>Rose und Walsh sind das perfekte Paar. Sie streiten und vertragen sich, sind zärtlich und leidenschaftlich, sie necken sich, diskutieren und plaudern – immer liebevoll beobachtet von der Schriftstellerin Arlene, einer Freundin und Assistentin von Rose. Umso fassungsloser ist Rose, als Walsh ihr eröffnet,<br />
er werde sie in vierzehn Tagen für immer verlassen. Sozusagen als Abschiedsgeschenk, damit sie alle finanziellen Sorgen los ist, schlägt er ihr vor, seinen unvollendeten Krimi «Remis in Mexiko» mit Hilfe des krimierfahrenen jungen Autors Gavin Clancy als Ghostwriter zu vollenden. Allein wäre<br />
Rose dazu nicht in der Lage, weil sie noch nie einen Thriller geschrieben hat.</p>
<p>Das jüngste Werk des amerikanischen Boule­vardspezialisten Neil Simon hebt sich in besonderer Weise von seinem übrigen Oeuvre ab: Die klassische Komödie weicht einem hintergründigen, psychologischen Verwirrspiel, das sowohl spannend als auch augenzwinkernd komisch ist. Regisseur Frank Matthus setzt auf geschickt platzierte Akzente. ­Dies lässt seinen Schauspielern genügend Platz zur Entfaltung, den vor allem Wolfgang Häntsch nutzt. Er spielt Walsh so sarkastisch-charmant, dass man Roses Obsessionen voll und ganz nachvollziehen kann.</p>
<p><a href="http://www.theatergemeinde.ch/wp-content/uploads/2011/08/Über-den-Autor-Neil-Simon.docx" target="_blank">Über den Autor Neil Simon</a></p>
<p><a href="http://www.theatergemeinde.ch/wp-content/uploads/2011/08/Zusatzinformationen-und-Pressestimmen-Roses-Geheimnis.pdf" target="_blank">Zusatzinformationen und Pressestimmen</a></p>
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		<item>
		<title>Die Nelson Mandela Story. Endlich frei.</title>
		<link>http://www.theatergemeinde.ch/archives/1</link>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 15:11:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zg@admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses geschickt gebaute Mandela-Stück verarbeitet die Biografie des späteren Friedensnobelpreisträgers und die zynisch-brutale Apartheidpolitik in Südafrika. In Rückblenden und Überblendungen werden vier Jahrzehnte auf gut zwei Stunden komprimiert. Im Zentrum steht Nelson Mandela, die Leitfigur für Menschenrechte und sein Weg vom jungen Anwalt, charismatischen Anführer der Anti-Apartheid-Bewegung, über den Strafgefangenen, der 27 Jahre seines Lebens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses geschickt gebaute Mandela-Stück verarbeitet die Biografie des späteren Friedensnobelpreisträgers und die zynisch-brutale Apartheidpolitik in Südafrika. In Rückblenden und Überblendungen werden vier Jahrzehnte auf gut zwei Stunden komprimiert.</p>
<p>Im Zentrum steht Nelson Mandela, die Leitfigur für Menschenrechte und sein Weg vom jungen Anwalt, charismatischen Anführer der Anti-Apartheid-Bewegung, über den Strafgefangenen, der 27 Jahre seines Lebens hinter Gittern sass, bis zum ersten schwarzen Präsidenten von Südafrika. Beeindruckend in jeder Szene ein authentischer Ron Williams, bekannt für seinen Einsatz gegen Rassismus, der Mandela selbst kennengelernt hat und dessen Charisma widerspiegelt: Kluges, überlegtes Handeln bei gleichzeitiger Härte, was die Aktionen des African National Congress (ANC) betrifft.</p>
<p>Mit starker Präsenz zeigt er den Freiheitskämpfer, unterstützt von seiner Frau Winnie, die schliesslich selbst verschleppt und eingesperrt wird. Von der lebensvollen, jungen, attraktiven Kämpferin wandelt sie sich im Laufe der Gefangenschaft zu einer abgestumpften, verbitterten Frau, von Hass zerfressen. Die Leiden der jungen Frau, in Verbannung und Folter gedemütigt, werden deutlich und berühren. Glaubwürdig auch der Blick hinter die Fassade der brüchig gewordenen Beziehung zu ihrem Mann, der in der Isolation nicht gebrochen wird, auch wenn man ihm die vielen Jahre Haft an seinen eingerostet wirkenden Bewegungen ansieht.</p>
<p>Ein Bretterverschlag mit verschiebbaren Wänden, mehrere Gitterelemente, kniehohe Holzsymbole, ein paar magere Baumstämme, hinter denen afrikanische Trommeln aufgestellt sind – daraus lassen sich, kombiniert mit guter Lichtführung, die verschiedensten Schauplätze errichten – dazu der grossartige brasilianische Perkussionist Bani Silva Prado, der den Freiheitskampf mit afrikanischen Rhythmen unterstützt und für dichte Stimmung sorgt.</p>
<p><a href="http://www.theatergemeinde.ch/wp-content/uploads/2011/08/programmheft-mandela.pdf" target="_blank">Programmheft Mandela</a></p>
<p><a href="http://www.theatergemeinde.ch/wp-content/uploads/2011/08/mandela-flyer-Website.pdf">Flyer Mandela </a></p>
<p><a href="http://www.theatergemeinde.ch/wp-content/uploads/2011/08/mandela-flyer-Website.pdf"> </a></p>
<p><a href="http://www.theatergemeinde.ch/wp-content/uploads/2011/08/mandela-flyer-Website.pdf"> </a></p>
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